Das TüftelLab soll künftig Raum für Coding, Robotik, handwerkliches Arbeiten und kreative Projektentwicklung bieten – und damit junge Menschen befähigen, Technologie nicht nur zu nutzen, sondern aktiv zu gestalten.
Strategischer Auftakt mit zentralen Stakeholdern
Vergangene Woche trafen sich die Projektbeteiligten im Rathaus der Oberding. Gastgeber war Bürgermeister Bernhard Mücke. Mit am Tisch saßen außerdem Herr Häusler, Konrektor von der GMS Oberding sowie Herr Heilmeier, Direktor der RS Oberding.
Im Fokus des Treffens stand die strategische Ausrichtung des Projekts: Welche Zielgruppen sollen erreicht werden? Wie lässt sich das TüftelLab nachhaltig in den Schulalltag integrieren? Und wie kann es perspektivisch auch für außerschulische Angebote geöffnet werden? Die Runde definierte erste Meilensteine, Rollenmodelle und einen groben Fahrplan für die kommenden Monate.
Engagement aus dem Förderverein
Die operative Begleitung übernimmt der Vorstand des Fördervereins. Kathrin Neumeier und Sabrina Netzer koordinieren die Umsetzung und fungieren als zentrale Schnittstelle zwischen Schule, Gemeinde und externen Partnern. Auch der Förderverein GMS Oberding spielt eine tragende Rolle – insbesondere bei Organisation, Kommunikation und der langfristigen Verstetigung des Angebots.
Mehr als ein Werkraum: Lernlabor für das 21. Jahrhundert
Das TüftelLab Oberding ist als offenes Innovationsformat konzipiert. Es soll projektbasiertes Lernen ermöglichen und gezielt Kompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit, Kreativität und digitale Mündigkeit stärken. Gleichzeitig ergänzt es die bestehende medienpädagogische Arbeit in der Gemeinde um eine zweite starke Säule: vom reflektierten Umgang mit digitalen Medien hin zum aktiven Entwickeln eigener Lösungen.
Auch aus kommunaler Perspektive ist das Projekt ein strategischer Hebel. Oberding positioniert sich damit als moderner Bildungsstandort, der junge Menschen frühzeitig an Zukunftstechnologien heranführt und Schule, Elternschaft sowie Verwaltung in einer gemeinsamen Bildungsagenda zusammenbringt.
Nächste Schritte: Planung, Ausstattung, Pilotphase
In den kommenden Wochen stehen die Feinplanung der Räumlichkeiten, die Auswahl der technischen Ausstattung und die Entwicklung erster Workshop-Formate auf der Roadmap. Parallel werden pädagogische Konzepte konkretisiert und Pilotangebote vorbereitet, die im Schulbetrieb getestet werden sollen.
Mit der Förderung, der breiten Unterstützung aus Schule und Gemeinde sowie dem Engagement des Fördervereins ist eine gute Struktur geschaffen worden. Das TüftelLab Oberding startet damit nicht als Einzelinitiative, sondern als langfristig angelegtes Zukunftsprojekt – mit klarer Vision, starken Partnern und einem gemeinsamen Anspruch: Kindern und Jugendlichen die Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Welt von morgen selbst entwerfen können.
Möchten Sie uns unterstützen, egal ob mit Geld- oder Materialspenden oder mit ihrem ehrenamtlichen Engagement. Melden Sie sich bei uns:
